DAVE ALLEN
R.P.F. [FOR RECORDED INSTRUMENT]


Ausstellung
vom 9. September - 11. Oktober 2002

Eröffnung:
Freitag, 6. September 2002
um 20.00 Uhr



Pressemitteilung

Wir freuen uns Sie am Freitag, dem 06.09.2002 um 20.00 Uhr zu R.P.F. [FOR RECORDED INSTRUMENT] der Ausstellung des in Glasgow geborenen Künstlers DAVE ALLEN begrüßen zu dürfen.

Der in Berlin lebende Allen ist mit Videos und Installationen bekannt geworden, in denen er das Verhältnis von bildender Kunst zu Rockmusik thematisiert. So fertigte Allen Ende der Neunziger "Song Drawings" an - Zeichnungen mit einer vereinfachten Tabulatur, für Stücke wie Nirvanas " Smells like Teen Spirit" oder AC/ DC’s "Highway to Hell".
Seit einigen Jahren setzen sich Allens Arbeiten auch mit moderner Klassik und zeitgenössischer E-Musik auseinander.
Mit R.P.F. [FOR RECORDED INSTRUMENT] präsentiert Allen, eine Fortführung seiner Beschäftigung mit Komponisten wie Olivier Messiaen, Erik Satie oder Claude Debussy In seiner jüngsten Ausstellung nutzt der Künstler die Räume der LAURA MARS GRP. zugleich als Uraufführungsstätte für eine Komposition, die er für vier CD-Spieler geschrieben hat.
R.P.F [FOR RECORDED INSTRUMENT] zitiert Arnold Schönbergs Zwölfton- Kompositionen, ebenso wie die Bedeutung von Stille und Zufall, die das Werk von John Cage geprägt haben. Auch das serielle Experiment mit logisch-mathematische Hilfsmitteln, welches das Werk des zeitgenössischen amerikanischen Komponisten Tom Johnson auszeichnet, wird in Allens Arbeit reflektiert. Indem Allen Musiktheorie und Kompositionstechniken im Selbstunterricht erprobt, und daraus eigene ästhetische Konzepte ableitet, überschreitet er Kategorien zwischen Musik und bildender Kunst, Produktion undReproduktion, Original und Interpretation.